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Abnahmeintervall von 10 B10
Diese Nadel des Nadelsystems 134 besitzt eine Spatenspitze zur Verarbeitung von Leder, Kunstleder und anderen beschichteten Materialien – niemals jedoch für Gewebe, da die schneidende Wirkung die Webfäden zerschneiden würde. Sie wird in industriellen Nähmaschinen für die Leder- und Kunstlederverarbeitung eingesetzt, wo die schneidende Spitze für einen sauberen Durchstich sorgt. Passende Maschinenklassen finden sich u. a. bei Pfaff (Klassen 22, 28, 33905, 34), Juki (Klassen ACB, ACF, AEC, ALS) und Singer (Klassen 20, 61, 107, 108). In der Stärke NM:120/SIZE:19 eignet sich diese Ausführung besonders für mittelstarkes Leder der laufenden Sattler- und Täschnerfertigung. Dazu passt üblicherweise ein Nähgarn der Stärke Nm 50/2 bis Nm 40/2; empfehlenswert ist ein bondiertes Polyester- oder Nylongarn wie Amann Saba oder Coats Dabond. Eine schneidende Spitze ist hier nötig, um saubere Einstichkanäle in feste Materialien zu erzeugen.Lieferumfang: Verpackung B10 mit 10 Nadeln
CANU ist die Abkürzung für «Catalog Number» und stellt das vom deutschen Nadelhersteller SCHMETZ entwickelte, heute weltweit genutzte System für die Zusammenfassung und Identifizierung von gleichen Nähmaschinennadeln dar, welche diverse Nähmaschinenherstellerspezifische Bezeichnungen (Nadelsysteme) tragen.
Schneidspitze mit linsenförmigem Einschnitt. Der Einschnitt erfolgt in Nahtrichtung.Ergebnis:Sehr gerade NahtlinieMaterialien:Geeignet für alle LederartenAnwendungen:- Schuhherstellung- Taschen, Koffer, etc. mit Grobziernaht- Gürtel und Hosenträger
Nadeln mit normaler Chrombeschichtung lassen sich an der silber-glänzenden Oberfläche erkennen. Die Chromschicht bietet einen Schutz vor Verschleiss und Korrosion. Die Oberfläche ist glatt und schont das Material und den Faden. Chrom-Nadeln können bei allen Standardanwendungen eingesetzt werden. Die verchromte Nadel verbessert gegenüber der vernickelten Nadel die Standzeit der Nadel bei höheren Stichzahlen. Bei Groz-Beckert wird die vergleichbare Chrombeschichtung schrittweise durch das umweltfreundlichere "dur"-Verfahren ersetzt.
Kurzer Kolben Der kürzere Kolben der KK-Variante wird für Industrienähmaschinen (oft Overlock-, Coverstich- oder spezielle Leder- und Knopflochmaschinen) verwendet, bei denen der Platz an der Nadelstange sehr begrenzt ist. Durch das verkürzte Kolbenende lässt sich bei manchen Maschinenklassen zusätzliche Materialdicke beim Hub herausholen. Da der Abstand vom Kolbenende bis zum Nadelöhr bei beiden Varianten identisch ist, kann man in vielen Standardmaschinen eine 134 KK anstelle einer normalen 134er nutzen. Umgekehrt funktioniert es jedoch meistens nicht: Setzt man eine normale 134er-Nadel in eine reine „KK-Maschine“ ein, stösst der zu lange Kolben oben in der Nadelstange an, wodurch das Nadelöhr zu tief sitzt und Fehlstiche oder Nadelbruch entstehen.
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