Köper

(engl. Twill, franz. Croisé o. Serge)
Gewebe in Köperbindung mit diagonaler Bindungsstreifigkeit, wozu bei Kettköper mehr die Kettfäden, bei Schussköper mehr die Schussfäden beitragen.
Je nach Köperkonstruktion unterscheidet man:
Kettköper: Auf der Warenoberseite befinden sich mehr Kettfäden als Schussfäden, z.Bsp. K 2/1Z, 20-0201-01-01
Schussköper: Auf der Warenoberseite befinden sich mehr Schussfäden als Kettfäden, z.Bsp. K1/2Z, 20-0102-01-01
Breitgratköper: Die Köperbindung zeichnet eine breite Diagonale (mehr Ketthebungen als Kettsenkungen und umgekehrt), z.Bsp. K3/1Z, 20-0301-01-01
Gleichgratköper: Bei der Gratbildung sind die Ketthebungen und Kettsenkungen ausgeglichen, z.Bsp. K2/2Z, 20-0202-01-01
Mehrgratköper: In einem Bindungsrapport befinden sich mehrere Gratlinien, z.Bsp. 20-03010102-01-01
Weitere Wortbildungen mit "Köper" nach dem Rohstoff (z.Bsp. Baumwollköper), nach der Webart (z.Bsp. Köpersamt), nach dem Verwendungszweck (z.Bsp. Köperinlett) und nach der Handelsbezeichnung (z.Bsp. Köperflanell, Köpernanking).



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